Presse zu “Signale”:

„Bestes Album bisher 2026! Es zeigt uns einen poetischen Ausweg aus dem politischen Welt Desaster…. „

Bernadette LaHengst auf Insta

 

„Denn es gibt nicht viele, die so genau hinsehen wie der Berliner Singer/Songwriter, und so genau beschreiben, wie sie so lebt, die Generation die gerade am Älterwerden verzweifelt, aber ewig so weitermacht, die Angst vor der Zukunft hat, die sie selber verbaut hat....so zielsicher findet er aber auch immer wieder eine Formulierung, die man so noch nicht gehört hat, einen poetischen Kniff, der einen besser verstehen lässt...“

Musikexpress 04/26 Thomas Winkler


"Was Jakob Dobers zuletzt seismografisch aus dem Berliner Zeitgeist las, legte nahe, dass die Realität in den Kiez-Blasen inzwischen „Eine Andere Dimension“ erreicht hat. Diese „Signale“ fanden sich in dem Song, der seinen neuen, gleichnamigen Longplayer ankündigte, der an die fein ausgeloteten Ton- und Textdokumente anknüpft, mit denen sich sein – ebenfalls auf Staatsakt veröffentlichtes – 2020er Solodebüt „Der Rest Vom Licht“ auszeichnete.

„Ähnlich wie in den Ausführungen von PeterLicht, steckt auch hier die Dramatik in den Gräben zwischen den Zeilen, beschreibt Jakob Dobers existentielle Angst, die gern unter der Oberflächlichkeit sorgloser Konversation ausgeblendet wird; berichtet „Die Nachricht“ über Verdrängungsmechanismen, das Nicht-Verstehen-Wollen und die Handlungsunfähigkeit in der Unübersichtlichkeit der Meinungspole.

„Doch wenn es zu klar wird, dann werde ich wirr“ verlautet beschwingt „Die Technik Der Welt“, die tiefenphilosophische Fragestellung „wo komm ich her, wo geh ich hin?“ kann das Entschleunigungsepos „Allein Mit Der Natur“ auch nicht lösen.

„Es ist genauso weit zurück, wie es nach vorne weit ist“ konstatiert „Der Esel“. Im Wohlstandskreisel scheint Stillstand das Gebot der Stunde, jedoch: „Völker hört die Signale“ – Jacob Dobers bricht die Schneise zur Selbstreflexion auf „Wie Ein Italienisches Lied“.

MusikBlog 04/26 Matthias Ziegler


„Beim Lesen seiner Songtexte denke ich immer wieder: Genau so ist es, wieso hab ich das nicht wahrgenommen und so grossartig formuliert? Ich bin auf eine stille Art begeistert…Ein Klassealbum aus dem Hause Staatsakt!

Waitung for Louise, Frühjahr 26


„Dobers schreibt über Cyberkids, die in Zwischenräumen träumen, über die Helligkeit des Sommers, der er misstraut und ausweicht, über Menschen, die lautstark betonen, dass man ja nichts mehr sagen dürfe – und es dabei pausenlos tun. Er wundert sich, verurteilt nicht, und trifft damit etwas sehr Genaues über das Lebensgefühl in den privilegierten Vierteln unserer Zeit. "Die Zukunft gibt es nimmer, dafür Gegenwart für immer" – das ist kein Trost, sondern ein Befund. „

BRF1 04/26


Presse zu “Der Rest vom Licht”:

« ein Meisterwerk, eine Offenbarung gar! Es ist einer der eindringlichsten Empfehlungen, die an dieser Stelle ausgesprochen wurden: Für all jene, die sich musikalisch zwischen Erdmöbel und Die Regierung wohlfühlen und auf eine etwas verschrobene Poesie stehen – hier eher bei Gisbert zu Knyphausen denn bei Jochen Distelmeyer. Dreizehn Stücke, eines besser als das andere – das ist es zwar immer, aber hier auf höchstem Niveau –,

THE GAP Dominik Oswald, Februar 20


Mit seiner von Indie-Slow-Funk getragenen Hyänen-Poesie ist Dobers vielleicht jetzt schon die erste Sommerplatte des Jahres 2020 geglückt. Man sehnt sich die von ihm beschriebenen Sommermomente herbei. Das Fahrrad an die warme Mauer lehnen, den Rest vom Licht der Sterne sehen.

SKUG-Magazin Jens Buchholz, Februar 20


Gemeinsam mit seiner Band entwirft Jakob Dobers dazu einen unaufgeregten Sound zwischen Rock und Pop mit subtilen psychedelischen Ausläufern und findet noch jede Menge Platz für verschiedene Genre-Ergänzungen, sodass es jenseits der Texte auch genügend musikalische Andockpunkte gibt. „Der Rest vom Licht“ ist eine wunderbar bruchstückhafte, verstiegene und hintergründige Platte, die ihren diversen Einflüssen, von den Silver Jews bis hin zu Jonathan Richman, in Nichts nachsteht. Vielleicht sollte man „Anti-Liedermacher“ dazu sagen.

Kulturnews Jl Februar 20


Es trägt den Titel „Der Rest vom Licht“ und handelt von Menschen, die sich unkonzentriert bewegen, Katzen, die Porzellan imitieren und Mutanten, die in Blechcontainern wohnen. Eine verschroben-verschobene Wahrnehmung, in der alles leicht unscharf und zugleich hyperreal erscheint wie auf dem Cover der Platte, die am Freitag erscheint.

Dass Dobers sich damit Zeit gelassen hat, ist gut, denn er hat ein kleines Indiepop-Juwel geschaffen, das von warmen Melodiefäden und einer urbanen Melancholie durchzogen wird.

Tagesspiegel Nadine Lange Februar 20


. Doch wenn er jetzt zu rückwärts laufenden Psychedeliagitarren die Marc-Jongen-Masche in zwei Zeilen zusammenfasst (»Rechte Philosophen träumen von der Tiefe, träumen vom Leid / Sie sitzen nackt im Sessel und benutzen die Begriffe – wie ein Überkleid«), zeigt Dobers, dass sich die jahrelange Beschäftigung mit den Silver-Jews-Platten des jüngst verstorbenen David Berman im eigenen Werk wunderbar niedergeschlagen hat.

Junge Welt, Markus von Schwerin , Februar 20


Oft geht es von der geschrammelten, launigen Alltagsbeobachtung zur politschen oder popkulturellen Anspielung und wieder zurück. Dobers’ Lieder sind textlich wie musikalisch äusserst abgeklärt und bedächtig. Soll heißen: nicht aufregend und nicht aufgekratzt, aber gut, wahrhaftig und schön.

Rolling Stone , Alexander Müller März 20